links - rechts - oben - unten ▪ 12. - 14. Juni 2020 ▪ Nürnberg

Prof. Dr. Stefan Lorenz Sorgner
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Prof. Dr. Stefan Lorenz Sorgner

Der posthumanistische Blick über den Tellerrand

Menschenwürde ist keine Frage der Technik, so scheint es. Doch neue Entwicklungen schaffen auch neue Möglichkeiten.

Eugenik, Gentechnik, Hirnimplantate, Schnittstellen für den Körper: Stefan Lorenz Sorgner beschreibt, wie uns Neuerungen verändern und plädiert dafür, sie zum Wohle der Menschheit nutzbar zu machen. Dabei lohnt ein Blick über den Tellerrand: Ethische Herausforderungen liegen nicht nur im technischen Fortschritt, sondern auch im Umgang mit nichtmenschlichen Spezies, die ebenso wie wir Glück und Leid empfinden können.

Prof. Dr. Stefan Lorenz Sorgner unterrichtet Philosophie an der John Cabot University in Rom, ist Direktor und Mitbegründer des Beyond Humanism Network, Visiting Fellow am Ethikzentrum der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Research Fellow am Ewha Institute for the Humanities der Ewha Womans Universität in Seoul und Fellow am Institute for Ethics and Emerging Technologies. Er ist Autor und Herausgeber von mehr als zehn Büchern, unter anderem „Menschenwürde nach Nietzsche“ (WBG 2010); Transhumanismus (Herder 2016).

Lorenz Sorgner spricht auf dem HumanistenTag 2017.

Weitere Informationen: http://www.sorgner.de/